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FRT-Anforderungen

Da die Elektrolyseanlagen dem Spannungstrichter und temporären Spannungsanhebungen in Folge von Netzfehlern im Übertragungsnetz ausgesetzt sind, könnten sich nach heutigen Anschlussregeln große Mengen an Elektrolyselast im Falle eines Fehlers vom Netz trennen. Falls sich mehrere Gigawatt an Last schlagartig und unplanmäßig vom Netz trennen, hätte das nicht nur massive Auswirkung auf die Leistungsbilanz im Netz sondern auch auf Lastflüsse und dynamische Vorgänge, die im Hinblick auf den geplanten Zubau von Elektrolyseanlagen zu einer Gefährdung der Stabilität des Netzes führen können. Spannungsschwankungen (z.B. durch Kurzschlüsse) könnten an keinem Netzknoten durch die bestehenden technischen Maßnahmen des Netzbetreibers vollends ausgeschlossen werden. Dadurch ist es für die Systemsicherheit nötig, dass Elektrolyseanlagen diese Fehler in Zukunft durchfahren (fault-ride-through) können.
Die Übertragungsnetzbetreiber haben eine konsolidierte Position zu dieser grundlegenden Anforderung an Elektrolyseanlagen formuliert, welche zukünftig für die Sicherstellung der Systemstabilität benötigt wird.