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Datenaustausch im Rahmen der SO-Verordnung

Für den sicheren und zuverlässigen Betrieb ihrer Netze benötigen die Übertragungs- und Verteilernetzbetreiber Daten und Informationen von signifikanten Netznutzern. Dies umfasst bestimmte Verteilernetzbetreiber, Erzeugungsanlagen, Speicher und Verbraucher. Diese Daten dienen als Eingangsgrößen für Prozesse der Netz- und Systemführung, insbesondere für die Betriebssicherheitsanalyse.
Zur Erarbeitung der Datenaustausche ist ein mehrstufiges Verfahren vorgesehen.
 

Umfang des Datenaustausches

Die Abstimmung der Datenbedarfsliste erfolgte im Zeitraum vom 7. Februar bis 25. April 2018. Vom 7. Februar bis zum 7. März 2018 hatten alle beteiligten Akteure die Möglichkeit, Anmerkungen zu dem am 06. Februar veröffentlichten Konsultationsdokument der ÜNB abzugeben. Die Anmerkungen aus der Konsultation wurden von den ÜNB ausgewertet und am 21. März 2018 bei einem Workshop in Stuttgart diskutiert. Die Workshop-Teilnehmer erhielten vorab die Antworten der ÜNB zu den Konsultationsanmerkungen, welche unten auf dieser Seite in überarbeiteter Fassung veröffentlicht werden. Die am Workshop vorgestellten Folien werden ebenfalls in überarbeiteter Fassung veröffentlicht.

Bei der Erarbeitung der Antragsdokumente zur Genehmigung der Datenbedarfslisten durch die Bundesnetzagentur haben die ÜNB die Konsultationsanmerkungen und die Diskussionen anlässlich des Workshops berücksichtigt. Eine Darstellung der Änderungen in den Antragsdokumenten gegenüber dem Konsultationsdokument ist nicht ohne Weiteres möglich; die ÜNB haben aber Änderungsversionen erstellt, aus denen sich die vorgenommenen Anpassungen entnehmen lassen. Diese Änderungsversionen werden nachfolgend veröffentlicht.

Die Antragsdokumente wurden am 27. April 2018 an die Bundesnetzagentur übermittelt; sie werden ebenfalls nachfolgend auf dieser Seite veröffentlicht und umfassen neben dem Antragsdokument im engeren Sinne auch ein Erläuterungsdokument sowie die ursprünglich veröffentlichten Fassungen von Konsultationsdokument, Anmerkungen dazu und Rückäußerungen der ÜNB. Die Bundesnetzagentur wird über den Antrag voraussichtlich innerhalb von sechs Monaten entscheiden, so dass perspektivisch Ende Oktober 2018 eine Genehmigung der Datenbedarfslisten vorliegen wird.
 

Erarbeitung der Prozesse und Formate

Parallel zur Prüfung der Datenbedarfsliste durch die Bundesnetzagentur von April bis Oktober 2018 werden die ÜNB die Arbeiten an den für die Datenübermittlung einzurichtenden Prozessen und der Umsetzung von Artikel 40 Absatz 7 beginnen. Dies geschieht mit der Erwartung, dass die vorgelegten Datenbedarfe durch die Bundesnetzagentur bestätigt werden. Ebenso ermöglicht eine parallele Erarbeitung der Prozesse ein effizientes Ausnutzen des insgesamt knappen Zeitraums. Ziel ist es, bereits kurz nach der Entscheidung der Bundesnetzagentur einen gemeinsamen Vorschlag der vier ÜNB für die Datenaustauschprozesse vorzulegen. Dies wird für Ende Oktober 2018 angestrebt.

Die Prozess- und Formatbeschreibungen sollen in einer zweiten Konsultationsrunde mit dem Markt diskutiert und abgestimmt werden. Diese Konsultation ist von Ende Oktober 2018 bis Ende November 2018 vorgesehen. In diesem Rahmen ist für die Woche des 10. Dezember 2018 auch ein weiterer Workshop geplant. Die ÜNB werden über den Ort der Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung rechtzeitig informieren.