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SO-Verordnung (Verordnung 2017/1485)

Die Verordnung 2017/1485 zur Festlegung einer Leitlinie für den Übertragungsnetzbetrieb vom 14. September 2017 legt harmonisierte Vorschriften für den Netzbetrieb für Übertragungsnetzbetreiber, Verteilernetzbetreiber und signifikante Netznutzer fest. Damit wird ein gemeinsamer klarer Rechtsrahmen für den Netzbetrieb geschaffen, um den unionsweiten Stromhandel zu erleichtern, die Systemsicherheit zu gewährleisten, sowie die Verfügbarkeit der erforderlichen Daten und Informationen und ihren Austausch zwischen den beteiligten Partnern sicherzustellen. Gleichzeitig wird dadurch die Integration erneuerbarer Energieträger unterstützt, eine effizientere Netznutzung ermöglicht und der Wettbewerb im Interesse der Verbraucher gefördert. Die Verordnung enthält zahlreiche Verpflichtungen für die Übertragungsnetzbetreiber zur Ausgestaltung verschiedener Methoden und Prozesse. Diese Methoden und Prozesse enthalten wiederum konkrete Umsetzungsvorschläge für zahlreiche in der Verordnung geregelten Bereiche. Hierzu zählen auf nationaler Ebene:

  • die Methode zur Erstellung gemeinsamer Netzmodelle;
  • die wichtigsten organisatorischen Anforderungen, Aufgaben und Zuständigkeiten für den Datenaustausch zur Betriebssicherheit oder
  • die FCR-Kosten-Nutzen-Analyse hinsichtlich der maximalen Aktivierungszeit der FCR im gefährdeten Zustand.