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CACM-Verordnung

Die CACM-Verordnung vom 24. Juli 2015 schreibt gesamteuropäische Regeln für alle Netzbetreiber, Börsen und Marktteilnehmer im europäischen Stromsektor vor. Zentrales Element ist die Koordinierung und Harmonisierung der Kapazitätsberechnung sowie der Kapazitätsvergabe für die grenzüberschreitenden Day-Ahead- und Intraday-Märkte mit dem Ziel einer vollständigen Kopplung der europäischen Elektrizitätsmärkte im Zeitbereich des vortäglichen sowie des untertäglichen Handels. Bei der CACM-Verordnung handelt es sich um den ersten von insgesamt acht „Netzkodizes Strom“, der nach Maßgabe des Dritten Energiebinnenmarktpakets der EU entwickelt worden ist.

Die Verordnung enthält zahlreiche Verpflichtungen für die Übertragungsnetzbetreiber zur Erstellung verschiedener Methoden und Prozesse. Diese Methoden und Prozesse enthalten wiederum konkrete Umsetzungsvorschläge für zahlreiche in der CACM- Verordnung geregelten Bereiche. Zu den ersten auf nationaler Ebene umzusetzenden Methoden gehören die Common Grid Model Methodology (Methode für das gemeinsame Netzmodell; nachfolgend CGMM) und die Generation and Load Data Provision Methodology (Methode für die Bereitstellung der Erzeugungs- und Lastdaten; nachfolgend GLDPM).

Die von den vier deutschen ÜNB auf nationaler Ebene sowie im Rahmen regionaler oder europaweiter Initiativen umzusetzenden Methoden werden auf den nachfolgenden Seiten veröffentlicht bzw. entsprechend verlinkt.

Common Grid Model Methodology - CGMM

Day-Ahead Firmness Deadline - DAFD

Festlegung von Kapazitätsberechnungsregionen - CCR-Definition

Generation and load data provision methodology - GLDPM

Intraday-Cross-Zonal-Gate-Opening-And-Closure-Times-IDCZGTs

Methode für die Verteilung von Engpasserlösen - CID-Methodology

Vorschlag für den Betrieb mehrerer nominierter Strommarktbetreiber MNA-Proposal