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NETZTRANSPARENZ.DE Informationsplattform der deutschen Übertragungsnetzbetreiber

EEG-Umlage 2017

Gemäß § 60 EEG haben die Elektrizitätsversorgungsunternehmen für jede an Letztverbraucher gelieferte Kilowattstunde Strom eine EEG-Umlage an die Übertragungsnetzbetreiber zu entrichten. Darüber hinaus besteht gem. § 61 EEG eine Umlagepflicht für Eigenversorger und sonstige Letztverbraucher. Mit diesen Zahlungen soll die Differenz aus den Einnahmen und den Ausgaben der Übertragungsnetzbetreiber bei der EEG-Umsetzung nach § 3 Abs. 3 und 4 AusglMechV sowie § 6 AusglMechAV gedeckt werden.

Die Übertragungsnetzbetreiber sind gemäß § 5 AusglMechV verpflichtet, bis zum 15. Oktober eines Kalenderjahres die EEG-Umlage für das folgende Kalenderjahr zu ermitteln und zu veröffentlichen.

Die EEG-Umlage für nicht privilegierten Letztverbraucherabsatz beträgt für das Jahr 2017     6,880 ct/kWh.

Für Strom, der unter die besondere Ausgleichsregelung nach §§ 63 ff. EEG fällt, kann das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die EEG-Umlage gemäß §§ 64, 65, 103 EEG anteilig begrenzen.

Das Konzept für das Prognoseverfahren und die Grundlagen für die Berechnung der EEG-Umlage 2017 stehen nachfolgend zum Download bereit.

Information zur Anwendung der Regelung zur Kündigung von Bilanzkreisen nach § 60 Abs. 2 EEG 2017 durch die Übertragungsnetzbetreiber

Gemäß § 60 Abs. 2 EEG 2014 sowie zukünftig gemäß § 60 Abs. 2 EEG 2017 steht dem entsprechend regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber im Rahmen der Erhebung der EEG-Umlage unter bestimmten Voraussetzungen auch das Recht zur Kündigung des Bilanzkreisvertrages zu. Wir weisen darauf hin, dass sich die Übertragungsnetzbetreiber vorbehalten bei Vorliegen der Voraussetzungen, dieses Recht auch wahrzunehmen, insbesondere um Schaden von umlagepflichtigen Letztverbrauchern abzuwenden oder das Schadensrisiko zu minimieren.