EEG-Umlage 2016

Gemäß § 60 EEG haben die Elektrizitätsversorgungsunternehmen für jede an Letztverbraucher gelieferte Kilowattstunde Strom eine EEG-Umlage an die Übertragungsnetzbetreiber zu entrichten. Darüber hinaus besteht gem. § 61 EEG eine Umlagepflicht für Eigenversorger. Mit diesen Zahlungen wird die Differenz aus den Einnahmen und den Ausgaben der Übertragungsnetzbetreiber bei der EEG-Umsetzung nach § 3 Abs. 3 und 4 AusglMechV sowie § 6 AusglMechAV gedeckt werden.

Die Übertragungsnetzbetreiber sind gemäß § 5 AusglMechV verpflichtet, bis zum 15. Oktober eines Kalenderjahres die EEG-Umlage für das folgende Kalenderjahr zu ermitteln und zu veröffentlichen.

Die EEG-Umlage für nicht privilegierten Letztverbraucherabsatz beträgt für das Jahr 2016
6,354 ct/kWh.


Für Strom, der unter die besondere Ausgleichsregelung nach §§ 63 ff. EEG fällt, kann das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die EEG-Umlage gemäß §§ 64, 65, 103 EEG anteilig begrenzen.

 

Information zur Anwendung der Regelung zur Kündigung von Bilanzkreisen nach § 60 Abs. 2 EEG 2017 durch die Übertragungsnetzbetreiber

Gemäß § 60 Abs. 2 EEG 2014 sowie zukünftig gemäß § 60 Abs. 2 EEG 2017 steht dem entsprechend regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber im Rahmen der Erhebung der EEG-Umlage unter bestimmten Voraussetzungen auch das Recht zur Kündigung des Bilanzkreisvertrages zu. Wir weisen darauf hin, dass sich die Übertragungsnetzbetreiber vorbehalten bei Vorliegen der Voraussetzungen, dieses Recht auch wahrzunehmen, insbesondere um Schaden von umlagepflichtigen Letztverbrauchern abzuwenden oder das Schadensrisiko zu minimieren.


Information zur Abwicklung der EEG-Umlage für Eigenversorger gem. § 61 EEG 2014

Die im Februar 2015 novellierte Ausgleichsmechanimusverordnung (AusglMechV) hat die Pflicht zur Erhebung der EEG-Umlage von Eigenversorgern mit wenigen Ausnahmen auf die Verteilnetzbetreiber übertragen (Paragraph 7 Abs. 1 und 2 AusglMechV). Die erste Endabrechnung für die eigenverbrauchten Strommengen für die Kalenderjahre 2014 und 2015 müssen Eigenversorger bis zum 28. Februar 2016 vorlegen (Paragraph 9 Absatz 2 AusglMechV iVm. Paragraph § 74 Satz 3 EEG 2014). Die Meldepflicht im Rahmen der Jahresabrechnung nach § 74 EEG 2014 bleibt davon unberührt. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass die Abwicklung der EEG-Umlage für Letztverbraucher gem. § 61 Abs. 1 S. 3 EEG 2014 (vorher § 37 Abs. 3 S. 1 EEG 2012) weiterhin unverändert durchgeführt wird.

Das Konzept für das Prognoseverfahren und die Grundlagen für die Berechnung der EEG-Umlage 2016 stehen nachfolgend zum Download bereit.

15.10.2015

Konzept der Übertragungsnetzbetreiber zur Prognose und Berechnung der EEG-Umlage 2016 nach AusglMechV

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15.10.2015

Studie der P3 Energy & Storage GmbH: Mittelfristprognose zur deutschlandweiten Stromerzeugung aus EEG geförderten Kraftwerken für die Kalenderjahre 2016 bis 2020

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15.10.2015

Studie des Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI: Mittelfristprognose zur deutschlandweiten Stromabgabe an Letztverbraucher für die Kalenderjahre 2016 bis 2020

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15.10.2015

Studie der Energy Brainpool GmbH & Co. KG: Ermittlung des Marktwertes der deutschlandweiten Stromerzeugung aus regenerativen Kraftwerken für die Kalenderjahre 2016 bis 2020

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15.10.2015

Pressemitteilung der Übertragungsnetzbetreiber zur Veröffentlichung der EEG-Umlage 2016 und der EEG-Vorschau 2016 bis 2020

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